>>> Auf dieser Seite berichten wir ĂŒber besondere Juffiaktionen aus den Jahren 2019 - <<<

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Juffiberichte aus dem Jahre 2021

In der ersten Gruppenstunde nach behördlicher Freigabe am 03. Juni 2021 fand erst einmal ein allgemeiner GesprÀchsaustausch statt. Aber auch das Programm bis zu den Ferien wurde beschlossen.

In den darauffolgenden zwei Gruppenstunden beschĂ€ftigten wir uns mit der Juffiaktion „Der Kobold auf der Suche nach dem fĂŒnften Element“. Außerdem konnten wir Ida als neues Mitglied in unserer Juffitruppe begrĂŒĂŸen. Am Dienstag, 22. Juni wurde das gebastelte Boot in der Weser zu Wasser gelassen und auf Reisen geschickt.

Die letzte Gruppenstunde vor den Sommerferien am 29. Juni nutzten wir bei sonnigem Wetter mit Geschicklichkeitsspielen auf unserer Aktionswiese.

Nach den Sommerferien haben wir uns am Dienstag, 24. August zur ersten Gruppenstunde im Pfadfindergarten eingefunden. Dort berichteten wir von unseren Ferienerlebnissen. Im Anschluss daran machten wir uns Gedanken ĂŒber den Inhalt der nĂ€chsten Gruppenstunden. Wir beendeten die Gruppenstunde mit Völkerball auf unserer Aktionswiese.

Am Dienstag, 31. August unternahmen wir bei sonnigem Wetter eine Exkursion zum Stuckenstein im Solling. Wir trafen uns bereits um 17.30 Uhr am Sportplatz. Dort wurden unsere Köpfe in Seitenansicht fotografiert, die als Vorlage fĂŒr die Silhouetten fĂŒr die ĂŒbernĂ€chsten Gruppenstunden benötigt werden. Danach machten wir uns auf den Weg und erreichten bald den Stuckenstein. Er stand auch mitten im Naturschutzgebiet, ein Pfad dorthin gab es nicht. Doch unsere ortskundigen Leiter haben ihn auf Anhieb gefunden und uns ĂŒber die Entstehungsgeschichte berichtet. Nach unserem Aufenthalt, an dem wir uns auch mit „Leckerlies“ und GetrĂ€nken gestĂ€rkt haben, traten wir den RĂŒckweg an und erreichten pĂŒnktlich zur vorgesehenen Zeit unseren Ausgangspunkt, den Sportplatz.

Wir haben uns auch an unser Kontaktefest zum 40-JĂ€hrigen StammesjubilĂ€um beteiligt. Dieses fand vom 3. – 5. September auf unserer Aktionswiese bei wunderschönem sonnigen Wetter statt.

Der Eiskeller in der LĂŒchtringer „GĂ€nseweide“ war unser nĂ€chstes Ziel am Dienstag, 7. September. Sicherlich vielen bekannt, aber nur wenige haben ihn dort im Inneren besichtigt. Der Einstieg war schon sehr mystisch und das Ausmaß des im Sollingfels gemeißelten Stollens war riesig groß.  Unsere Leiter erklĂ€rten uns die Bau- und Nutzungsgeschichte des Kellers, aber auch die Umgebung, wo in frĂŒherer Zeit die GĂ€nse von einem GĂ€nsehirt beaufsichtig wurden. In dieser Gruppenstunde haben wir uns auch mit der Herstellung von Knoten beschĂ€ftigt.

Am Dienstag, 14. September haben wir uns in der Gruppenstunde im Pfadfindergarten mit praktischen Dingen beschĂ€ftigt: Die Herstellung von unseren Silhouetten. ZunĂ€chst schneideten wir mit der Schere aus den auf Papier gedruckten Fotos unsere Kopfprofile aus. Diese wurden auf Platten aus Balsaholz ĂŒbertragen und mit der LaubsĂ€ge ausgesĂ€gt. Nachdem sie mit Sandpapier geschliffen wurden, streichten wir sie mit schwarzer Farbe. Auch die Grundplatten wurden mit Sandpapier bearbeitet. Unsere Namen wurden jeweils hinten auf die Platten geschrieben, so dass es bei der Fertigstellung in der nĂ€chsten Gruppenstunde keine Verwechslung gibt.

Die ersten Silhouetten wurden in der darauffolgenden Gruppenstunde am 21. September fertiggestellt. Sie wurden auf die fertiggestellten Grundplatten geleimt. Nach dem Trocknungsprozess mussten noch die Befestigungslöcher fĂŒr jedes Objekt durch probieren ermittelt werden. Dabei wurde der Schwerpunkt fĂŒr das jeweilige Loch gesucht, damit spĂ€ter auch nach dem AufhĂ€ngen alles gerade hĂ€ngt. Dann wurden mit einem Holzbohrer die Befestigungslöcher gebohrt und fertig waren unsere Silhouetten.

Da in der letzten Gruppenstunde einige Juffis auf Klassenfahrt waren, wurden am 28. September die restlichen Silhouetten fertiggestellt. Mit verschiedenen Geschicklichkeitsspielen fĂŒllten wir die Zeit bis zum Ende der Gruppenstunde aus.

Lagerfeuer war angesagt am 5. Oktober. WĂŒrstchen wurden gegrillt und Stockbrot gebacken. In der AbenddĂ€mmerung wĂ€rmte uns das Feuer und die zubereiteten Leckerbissen ließen wir uns schmecken. Die letzte Gruppenstunde vor den Herbstferien ging zu Ende.

Am 26. Oktober war die erste Gruppenstunde nach den Ferien. Wir trafen uns im Garten. Dort erklĂ€rte uns unser Leiter Klaus die Entstehung und die Anwendung des Morsealphabets. Nach ersten theoretischen Übungen wurden grĂŒne Lichtsignale gegeben, dessen Buchstaben wir erraten mussten. Als die DĂ€mmerung schon fortgeschritten war, wurden die Morse - Lichtsignale per Laserpointer  an unseren Kirchturm projiziert. Erst wurden nur einzelne Buchstaben gesendet, danach schon kleine SĂ€tze. Das war eine sehr interessante Gruppenstunde.

Eine Erkundungsrallye im Ort fĂŒhrten wir am 02. November durch. Es mussten Objekte gefunden, SchĂ€tzungen und kleinere Berechnungen vorgenommen werden, aber auch Beschreibungen ĂŒber die gefundenen Objekte angefertigt werden.

Am 09. November fĂŒhrten wir die Rallye fort. Am Ende der Gruppenstunde wurden die Ergebnisse der beiden Gruppen verglichen und natĂŒrlich auch die Lösungen bekanntgegeben. Das war auch wieder eine interessante Art unseren Ort besser kennen zu lernen.

Die geplante Diözesan-Juffiaktion „Die blaue Nacht des Kobolds“ begann am Freitag um 17.00 Uhr im Pfarrheim. Mit Hilfe eines Materialkoffers, den uns der Kobold zugeschickt hatte, haben wir an zwei Tagen verschiedenste Planeten erkundet und viele spannende Dinge entdeckt. Ein besonderer Höhepunkt dabei war auf jeden Fall der Besuch des Kobolds und des DAK, die uns ein Andenken an diese besondere Aktion mitgebracht haben.

In der Gruppenstunde am 23.11. legten wir das Programm der letzten vier Gruppenstunden des Jahres fest. NatĂŒrlich war noch viel Zeit, die fĂŒr Spiel und Spaß genutzt wurde.

 

Juffiberichte aus dem Jahre 2020

Am 6. Januar des neuen Jahres haben sich Sophia, Patricia und Leiter Klaus Gedanken ĂŒber das Programm bis zum StufenwechseI gemacht. Einen Tag spĂ€ter am 7. Januar fĂŒhrten wir die erste Gruppenstunde durch, an dem das Programm besprochen und festgelegt wurde.

Mit einem musikalischen Ratequiz mussten in der Gruppenstunde am 14. Januar vorgespielte Lieder nach Titeln und Interpreten erraten werden. In einer zweiten Runde war es schon schwieriger denn nach Anspielung eines Liedes mussten Textteile des Liedes durch Gesang ergÀnzt werden.

Am 18. Januar waren wir auch an der Tannenbaumaktion des Stammes beteiligt.

Eine GPS gefĂŒhrte Nachtwanderung zum Stuckenstein starteten wir am 21. Januar um 17.30 Uhr. Die Strecke war insgesamt 1,4 km lang, wobei es nur hin und wieder ĂŒber Waldwege ging. Mehrere Teilstrecken verliefen quer durch den Wald. Nachdem wir den Ă€ltesten Denkstein im Solling gefunden hatten, erklĂ€rte uns Klaus die Geschichte dieses historischen Denkmals. Mit leckeren GemĂŒsefrikadellen und heißem Schai stĂ€rkten wir uns. Danach traten wir den Heimweg an und erreichten pĂŒnktlich den Ausgangspunkt unserer Nachtwanderung.

In der Gruppenstunde am 28. Januar haben wir uns mit dem Thema Pfadfinder beschĂ€ftigt. Über den GrĂŒnder und seine Lebensgeschichte, Pfadfindertechniken, Versprechen und vieles mehr. Insgesamt wurden 30 Fragen gestellt aus nahezu allen pfadfinderischen Bereichen. Aber auch ĂŒber weitere 30 allgemeine Fragen wie von Lichtjahren und Erdumdrehungen, Kompass und Gewitter, Seilen und Lagerfeuer und vieles mehr wurde diskutiert.

Das Wetter war trocken und so konnten wir am 4. Februar unsere GPS Stadtrallye in Holzminden durchfĂŒhren. Acht markante Wegpunkte zeigten auf besondere GebĂ€ude der Stadt. Bis auf den letzten Wegpunkt haben wir alle gefunden. Wir haben dadurch unsere Nachbarstadt Holzminden etwas nĂ€her kennengelernt.

Dass man aus Resten von Elektrokabeln Musikinstrumente bauen kann, haben wir in der Gruppenstunde am 11. Februar erfahren. Wir entfernten das Innenleben der Kabel und erhielten so die AußenhĂŒlle, den sogenannten runden und hohlen Kunststoffmantel. Dieser wurde in verschiedenen LĂ€ngen geschnitten. Je kĂŒrzer die LĂ€nge, umso höher wurde beim Überblasen der Ton. Klaus erklĂ€rte uns, wie dabei der Ton ĂŒberhaupt entsteht. Nach mehreren Versuchen und Korrekturen hatten wir eine komplette Tonleiter aus acht Tönen erstellt. Zum Schluss spielten wir einige Lieder darauf. Jeder blies dann zur richtigen Zeit seinen Ton. Das war zwar nicht ganz einfach, aber es funktionierte.

Am 18. Februar trafen wir uns zur Gruppenstunde im Pfadfindergarten. Es gab leckere Erbsensuppe mit Speck und WĂŒrstchen. Im Hordentopf ĂŒber Holzkohlenfeuer zubereitet, schmeckte sie in der kalten AbenddĂ€mmerung besonders gut. AtmosphĂ€re wie im Sommerlager.

NatĂŒrlich haben wir am 25. Februar auch wieder die Gruppenstunde karnevalistisch durchgefĂŒhrt. Verkleidung war angesagt, SĂŒĂŸes wurde genossen und lustige Geschicklichkeitseinlagen sorgten fĂŒr Abwechslung an diesem Abend.

Am 3. MÀrz war die Gruppenstunde eine RÀtselstunde. Drei Gruppen wurden gebildet, die sich in separaten RÀumen an verschiedenen RÀtseln herangewagt hatten, um sie zu lösen. Bemerkenswert war, dass die schwierigsten tatsÀchlich von einigen Juffis gelöst wurden! Zum Abschluss trafen wir uns alle in einem gemeinsamen Raum, wo uns die Leiter am Monitor den geschicktesten Lösungsweg erklÀrten. Logik war angesagt. Und plötzlich waren alle schweren RÀtsel doch ganz einfach zu lösen.

Wenn es auch am 10. MĂ€rz den ganzen Tag geregnet hat, so gönnte sich der Regen pĂŒnktlich zur Gruppenstunde mal eine Pause. So konnten wir uns am Lagerfeuer im Garten nicht nur wĂ€rmen, sondern auch unsere Marshmallows ĂŒber dem Feuer rösten.

Was viele schon vermutet hatten, wurde nun auch bei uns bittere Wahrheit. Die Corona-Pandemie erreichte unser Land. Sicherheitshalber wurden staatliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen, von denen viele Bereiche in Deutschland betroffen waren. Auch unser Stamm musste fĂŒr lange Zeit die geplanten Aktionen einstellen. So konnte auch unser Besuch der Kinderstation im St. Ansgar-Krankenhaus mit dem Bingospiel nicht mehr stattfinden. Dass die Sperrungen bis Mitte August andauern wĂŒrden, daran hat wohl zu der Zeit keiner so recht geglaubt.

In der Leiterrunde am 7. August 2020 wurde beschlossen, unter BerĂŒcksichtigung der geltenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen, die AktivitĂ€ten im Stamm wieder langsam aufzunehmen. So trafen wir uns das erste Mal seit dem 10. MĂ€rz am Dienstag, 18. August 2020 um 18.00 Uhr auf unserer Aktionswiese. Jeder berichtete zunĂ€chst ĂŒber die Empfindungen der Pandemiezeit. Daran folgte als Vorbereitung auf dem Stufenwechsel eine Interpretation der Pfadfindergesetze. Ebenfalls wurde ĂŒber die DurchfĂŒhrung der nĂ€chsten und letzten zwei Gruppenstunden gesprochen. Die zweitletzte Gruppenstunde am 25. August wurde genutzt, um uns noch einmal nĂ€her mit den pfadfinderischen Methoden und Regeln zu beschĂ€ftigen. Sie diente auch gleich zur  Vorbereitung auf das Versprechen.

Dann war der Tag der letzten Gruppenstunde der vergangenen dreieinhalb Jahre fĂŒr uns Juffis gekommen. Normalerweise laden wir auch unsere Eltern und Familienangehörigen dazu ein. Jedoch in dieser Coronazeit war das leider nicht möglich. Wir gestalteten diese Gruppen­stunde in lockerer Art und grillten leckere Sachen im Pfadfindergarten. Wir ließen die vergangene Zeit noch einmal Revue passieren. Jeder schilderte aus persönlicher Sicht die Erlebnisse und nannte auch die Highlights der vergangenen Jahre. Alle waren der Meinung, dass es eine glĂŒckliche Zeit war, in der wir gemeinsam vieles erlebt und gelernt haben. Zum Abschluss ĂŒberreichten uns die Leiter fĂŒr jeden einzelnen ein persönliches Zertifikat und als Abschiedsgeschenk eine Bilder-DVD unserer gesamten Juffizeit. Das war noch einmal eine große und auch letzte Überraschung ĂŒber die wir uns alle sehr gefreut haben. So bewahrhei­tete sich ein weiteres Zitat des GrĂŒnders BiPi, in dem er zum Ausdruck bringt:

„Das grĂ¶ĂŸte GlĂŒck aber werdet ihr finden, wenn ihr andere glĂŒcklich macht!“

Am Samstag, 5. September fand auf der Aktionswiese der wegen Corona verspĂ€tete Stufenwechsel statt. An diesem Tag mussten wir auch unsere Juffis abgeben, die zu den Pfadis wechselten. DafĂŒr bekamen wir acht Wölflinge, die mit ihrem Juffiversprechen zu uns Juffis gekommen sind.

Am Dienstag, 8. September fĂŒhrten wir mit den neuen Juffis im Pfadfindergarten die erste Gruppenstunde durch. Wir stellten uns alle zum Kennenlernen vor und unsere Leiter berichteten von der Juffiarbeit der letzten Jahre. Sie regten an, sich Gedanken ĂŒber das neue Juffiprogramm zu machen. Im Anschluss haben wir auf unserer Aktionswiese mit Gruppenspiele beschĂ€ftigt.

Mit einer Straßenverkehrsampel beschĂ€ftigten wir uns in der Gruppenstunde am 15. September. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und lernten mit besonderen Codes eine Ampel zu schalten, mit der wir Wörter und ganze SĂ€tze ĂŒbertragen konnten. Jeder konnte mit den erlernten Codes Texte durch Lichtzeichen ĂŒbertragen, die andere Juffis entziffert haben. Eine sehr interessante Gruppenstunde ging nach 90 Minuten wieder zu Ende.

Am Dienstag, 22. September haben wir Ideen gesucht, mit denen wir uns bis zum Jahreswechsel in den Gruppenstunden beschĂ€ftigen wollen. Zum Spielen auf unserer Aktionswiese war auch noch genĂŒgend Zeit.

Dienstag, 29. September. In dieser Gruppenstunde legte ein Junge nachtrĂ€glich das Juffiversprechen ab. Danach wurde auf unserer Aktionswiese ein interessantes und spannendes Gruppenspiel ausgetragen. Eine Gruppe bestand aus zwei Personen. Eine Person bekam die obligatorische Juffibrille und konnte somit nichts mehr sehen. Außerdem bekam sie noch eine Angel mit einem am Band hĂ€ngenden Magneten. Die andere Person begleitete den „blinden“ Teilnehmer und gab Anweisungen, aber ohne ihn zu berĂŒhren. Ziel war es, einen Metallteller auf der Wiese zu finden und ihn an die Angel zu bekommen. Dabei wurde jedes Mal die Zeit gestoppt. Das war gar nicht so einfach.

Hatten wir uns doch so auf das Lagerfeuer am 6. Oktober gefreut, aber der starke Wind und das regnerische Wetter haben uns das nicht erlaubt. So beschĂ€ftigten wir uns mit dem Klopfcode und erlernten anschließend die interessante TextĂŒbertragung.

Auf Grund der steigenden Inzidenzwerte mussten wir leider die Gruppen- und StammesaktivitĂ€t bis auf unbestimmte Zeit aussetzen. Sicherlich hat keiner damit gerechnet, dass diese Situation bis zum 8. Juni des folgenden Jahres anhalten wĂŒrde. Damit diese Zeit nicht total verloren geht, wurden Aufgaben per WhatsApp an die Juffis verteilt, die jeder fĂŒr sich lösen konnte. Zum einen ein BilderrĂ€tsel, indem die Juffis den Aufnahmestandort der Fotos, sowie die Motive vor Ort gesucht werden mussten. Außerdem ein verschlĂŒsselter Weihnachtswunsch der entschlĂŒsselt werden musste und ein persönlicher Beurteilungsbogen. In diesem sollten jeweils vier persönliche Behauptungen der einzelnen Person aufgelistet werden, von denen eine Behauptung nicht zutrifft.

 

Juffiberichte aus dem Jahre 2019

In der ersten Gruppenstunde am Dienstag, 08. Januar 2019 war unser Gruppenraum völlig ĂŒberraschend durch die Wölflinge besetzt und wir mussten in das Kaminzimmer ausweichen. Dort stellten wir unsere erarbeitete Ideenfindung vor, die vorher durch Juffileiterin  Anika und Juffileiter Klaus und Alexander, sowie Juffisprecherin Sophia  ausgearbeitet wurde.  Nachdem wir das Programm terminlich abgeschlossen hatten, folgten wir der Einladung zum Besuch der Krippe in unserer Pfarrkirche. Klaus erklĂ€rte uns die Entstehungsgeschichte und so einige technische Dinge die in der Weihnachtszeit dort installiert sind. So konnten wir unter anderen alle einmal die 240 Christbaumkerzen dimmen. Sophia erklĂ€rte uns als aktive Ministrantin im Anschluss die Gewandordnung der Messdiener und die Funktion der liturgischen GerĂ€te. Dass es auch in der Sakristei ein Versteck mit SĂŒĂŸigkeiten gab, war fĂŒr uns auch bis dahin nicht bekannt. Bei dieser Gelegenheit haben wir uns auch alle entschlossen, noch ein Jahr bei den Juffis zu bleiben und nicht zu wechseln. Noch am gleichen Abend wurde unser aktuelles Programm auf der Juffiseite unserer Homepage aktualisiert.

Bei der Tannenbaumaktion am 19. Januar haben auch einige unserer Juffis teilgenommen.

In einer weiteren Gruppenstunde am Dienstag, 22. Januar haben wir uns mit dem Thema Pfadfinder beschĂ€ftigt. Auf einer Videowand konnten wir uns jeweils fĂŒnf Fragen aus den Bereichen Karte und Kompass, Knotentechnik, Rund ums Lagerfeuer, Zelte und Jurten, Pfadfinderische AusrĂŒstung und Allgemeine Fragen aussuchen, ĂŒber die wir gemeinsam gesprochen haben. Wir erfuhren etwas ĂŒber Lichtjahre, Erdumdrehungen, Rucksackbepackung, Sicherheitsmaßnahmen im Sommerlager, Schallgeschwindigkeit, Missweisung und viele andere Dinge. Klaus hatte uns alle Fragen und Antworten auf interessante Weise genau erklĂ€rt. Einiges war uns von der Schule her bekannt und so konnten wir unser Wissen noch einmal auffrischen.

In der darauffolgenden Gruppenstunde am 29. Januar haben wir uns den Videofilm angesehen, den die Juffis im Jahre 2007 selbst erstellt haben. Diesen Film haben wer uns angesehen, weil auch wir in nÀchster Zeit als Projekt einen Videofilm drehen wollen.

In den weiteren Gruppenstunden haben wir uns auf den Seniorenvormittag in Höxter vorbereitet. Leider war unser Gruppenraum wieder durch die Wölflingsstufe besetzt und wir mussten in andere RĂ€ume ausweichen. Es wurde ein extra fĂŒr diesen Tag komponiertes und getextetes Lied eingeĂŒbt. Auch die Choreographie unseres Abschlusstanzes wurde erarbeitet. Interessant war die Zwischenprobe, die Klaus mit der Videokamera aufgenommen hatte und wir danach anschauen konnten. Weil auch die Joga-Gruppe den großen Saal ab 19.00 Uhr benötigte, mussten wir wĂ€hrend der Probe erneut in einen anderen Raum umziehen, der aber fĂŒr unsere Probe völlig ungeeignet war.

Eine besondere soziale Aktion war der Seniorenvormittag am Samstag, 16. Februar im St. Nikolai Seniorenhaus in Höxter. In der frĂŒhen Morgenstunde um 8.00 Uhr trafen wir uns im Pfarrheim um die letzten Vorbereitungen fĂŒr diese tolle Aktion zu besprechen. Dabei war auch wieder Sarah, die uns in den vorbereiteten Gruppenstunden sehr geholfen hat. FĂŒr sie war es auch wieder ein besonderer Höhepunkt, den sie als Juffi schon einmal miterlebt hat. Um 9.00 Uhr fuhren wir mit unseren Leitern nach Höxter und bereiteten dort im großen Gruppenraum alles vor. Dann begrĂŒĂŸte unser Leiter Klaus alle Anwesenden und gab das Wort weiter an Juffisprecherin Sophia, die das Bingospiel genau erklĂ€rte. Eine Stunde lang haben wir mit den Ă€lteren Herrschaften ein spannendes und unterhaltsames Bingo gespielt. Jeder Bingokandidat bekam eine Rose ĂŒberreicht. Zum Schluss haben wir die restlichen Rosen an alle Anwesenden verteilt. Danach haben Cara, Patricia und Sophia mit einem Tanz die Herzen der Seniorinnen und Senioren erobert. Das eine Ă€ltere Person in einer kleinen spontanen Ansprache ihren und den Dank der gesamten Anwesenden Ă€ußerte, hat uns ĂŒberrascht und tief bewegt. Zum Schluss begleitete Anika mit ihrer Gitarre unser gesungenes Lied, das Klaus extra fĂŒr diesen Anlass getextet und komponiert  hat. Mit der Übergabe eines eingerahmten Bildes an die Leitung des Hauses, sowie einem obligatorischen Gruppenfoto  verabschiedeten wir uns.

In der nachfolgenden Gruppenstunde am Dienstag, 19. Februar war die Benutzung unseres Gruppenraumes wieder nicht möglich. Die Gruppenstunde musste daher abermals in einem anderen Raum erfolgen. Klaus hatte hier fĂŒr die Gruppenstunde schon alles vorbereitet. Wir beschĂ€ftigten uns mit der Reflexion des Bingotages in Höxter. Das war fĂŒr uns etwas völlig neues. Aus einem Fragenkatalog haben wir 20 Fragen beurteilt, die mit Punkten von 1 – 10 bewertet werden konnten, und zwar jeder fĂŒr sich. Danach wurden die gleichen Fragen noch einmal gemeinsam bewertet. Dabei mussten wir natĂŒrlich Kompromisse eingehen. Klaus erstellte daraufhin eine Grafik die deutlich machte, wie sehr die unterschiedlichsten Bewertungsarten auseinanderlagen. Dass Kompromisslösungen nicht einfach sind, haben wir ebenfalls erfahren. Am Ende diskutierten wir ĂŒber die Ergebnisse der Reflexion.

Dass eine offene Gruppenstunde auch sehr interessant sein kann, erfuhren wir am Dienstag, 26. Februar. Wir beschlossen spontan einen kleinen Erkundungsgang entlang der Weser zu machen. Fast alle 50 Meter erklĂ€rte uns unser Leiter Klaus immer neue interessante Objekte und deren Entstehungsgeschichten. Wir erfuhren etwas ĂŒber die LĂŒchtringer Badeanstalt, den flachen Haken, den Bau der WeserbrĂŒcke, Molls Hof, ĂŒber ehemalige GeschĂ€fte, Handwerksbetriebe und Hochwasserfluchtwege und vieles mehr. Mit einem GPS EmpfĂ€nger zeichneten wir unseren 3,2 km zurĂŒckgelegten Weg auf. Das war schon Heimatkunde pur.

NatĂŒrlich haben wir in der darauffolgenden Gruppenstunde auch Karneval gefeiert. Da wir so gut in Form waren, hat uns die Joga-Gruppe ausnahmsweise den großen Saal ĂŒberlassen.

Am 12. MĂ€rz fĂŒhrten wir erstmalig im neuen Jahr auf der Aktionswiese interessante Outdoorspiele durch. So mussten wir mit verbundenen Augen andere Juffis ausfindig machen und abklatschen, oder nur nach Gehör einen auf der Wiese versteckten Pipton suchen. Mit einer magnetischen Angel suchten wir einen metallenen Teller und vieles mehr.

Wie gehe ich mit meinen persönlichen Daten um. Darum ging es in der Gruppenstunde am 19. MÀrz. Unser Leiter Klaus erklÀrte uns was Daten sind und wie sie der Computer verarbeitet. Aber auch wie sensibel sie sind und wie sie gehackt werden können. Das gelöschte Daten immer noch vorhanden sind, war uns bis dahin gar nicht bewusst. Auf viele Fragen gab uns Klaus verstÀndliche Antworten. Auf jeden Fall lassen wir jetzt mehr Vorsicht walten beim Hantieren mit unseren Daten.

In der nĂ€chsten Gruppenstunde am 26. MĂ€rz haben wir aus Sisal Seile mit unserer Seildrehmaschine hergestellt. Wenn man es einige Male gemacht hat, ist es ganz einfach. Dabei zeigte uns Klaus auch die Herstellung und Funktion eines WĂŒrgeknotens, mit dem wir die Seilenden verknotet haben. Alle haben als Souvenir ein selbstgemachtes Seil mitgenommen. In einer zukĂŒnftigen Wochenendaktion wollen wir darĂŒber einmal einen neuen Videofilm erstellen.

Gefahrenabwehr bei pfadfinderischen Aktionen. So lautete die Überschrift unserer Gruppenstunde am 2. April. Ein wichtiges Thema, das uns unsere Juffileiterin Anika durch Theorie und Praxis nĂ€her brachte. Da sie selbst durch ihr medizinisches Studium viel Erfahrung hatte, wurde es eine interessante und lehrreiche Gruppenstunde.

Einen Besuch bei der Polizeiwache in Höxter haben wir am 9. April unternommen. Um 17.30 Uhr fuhren wir mit zwei PKWs nach Höxter und wurden dort vom Polizeihauptkommissar Anderas Hellwig empfangen. Wir bekamen einen interessanten Bildervortrag ĂŒber die Aufgaben der Polizei und konnten viele Fragen stellen. Anschließend besichtigten wir die Wache und wurden im AußengelĂ€nde mit der Funktion des Streifenwagens vertraut gemacht. Interessant war auch die Besichtigung der Zellen, in der Randalierer und sonstige verdĂ€chtige Personen vorĂŒbergehend festgesetzt werden. Eine interessante Gruppenstunde einmal wieder ganz anders.

An der diesjÀhrigen Osterfeueraktion haben sich auch einige unserer Juffistufe beteiligt.

Am Dienstag, 07. Mai, zur letzten Gruppenstunde vor dem Stufenwechsel fuhren wir wieder als Abschluss zum Eis essen nach Holzminden.

Da in diesem Jahr keiner von uns gewechselt hat, war nur Marie am Stufenwechsel anwesend. Er fand statt am Samstag, 11. Mai.

Am Dienstag, 14. Mai haben wir die Aktionen der Gruppenstunden bis zu den Sommerferien festgelegt. Sie wurden vorher von Sophia und Patricia sowie Klaus als Leiter erarbeitet und vorbereitet.

Im Pfadfindergarten haben wir uns am 21. Mai eingefunden und eine lockere Gruppenstunde bei BratwĂŒrstchen, Stockbrot, Marshmallows und gegrilltem KĂ€se erlebt. Dort besprachen wir auch noch einmal die DurchfĂŒhrung der nĂ€chsten Gruppenstunde im Solling.

Die Besichtigung des Kreuzweges im Solling am 28. Mai musste wegen Regen leider ausfallen. Daher haben wir uns bei unserem Leiter Klaus in seiner GartenhĂŒtte getroffen und dort ĂŒber die einzelnen Kreuzwegstationen gesprochen, die die Kolpingsfamilie im Jahre 1972 errichtet hat. Sophia, die schon oft in den vergangenen Jahren als Lektorin aktiv am Kreuzweggang zu Karfreitag teilnimmt, erklĂ€rte uns die einzelnen Stationen. Danach erklĂ€rte uns Klaus den Ursprung des Kreuzweges aus liturgischer Sicht und wie er sich als Andachtsform in der römisch katholischen Kirche weltweit entwickelt hat.

Zur Wochenendaktion am Samstag, 1. Juni trafen wir uns pĂŒnktlich um 10.00 Uhr an der Michaelskapelle. Nach der BegrĂŒĂŸung zogen Sarah, Sophia und Patricia los und legte als Vorhut die Wegzeichen aus. Klaus erklĂ€rte uns die Funktion des Kompasses und gab einen kurzen ProgrammĂŒberblick. Nach einer viertel Stunde gingen auch Cara, Marie, Tim und Klaus los, um das erste Ziel zu finden. Ein Foto sollte zur Orientierung dienen. In der SchutzhĂŒtte am Allenberg haben wir unser Ziel entdeckt. Die gefundenen Koordinaten, verbunden mit einem GPS GerĂ€t fĂŒhrten uns zur nĂ€chsten Station, wo unter einem besonders markierten Stein ein weiteres RĂ€tsel versteckt war. Das war eine harte Nuss, die wir zu knacken hatten. Danach ging es per GPS zur dritten Station. Dort entdeckten wir ein besonders auffallendes SchĂ€chtelchen mit leckeren verschiedenfarbigen GummibĂ€rchen. Da gab es natĂŒrlich kein halt. Doch o weh, auf einem Begleitzettel stand, dass die Anzahl der verschiedenfarbigen leckeren GummibĂ€rchen die Koordinaten zu letzten Ziel enthielten. Damit war natĂŒrlich nun nichts mehr zu machen, die Koordinaten waren schlichtweg aufgefressen. Doch unser Leiter Klaus half uns aus der Patsche und froh und gutgelaunt kamen wir am Ziel an, wo die Vorhut schon auf uns wartete. Nach einer zĂŒnftigen Brotzeit wo auch das schmeckte, was zuhause nicht auf dem Speiseplan steht und einem Eintrag in das HĂŒttenbuch der KolpingshĂŒtte, setzten wir unsere Wanderung fort. Ziel war das Stuckensteindenkmal. Doch war uns das nicht vergönnt und wir traten auch aus zeitlichen GrĂŒnden den Heimweg an. Ein schöner sonnenreicher Tag ging zu Ende. Ein Dankeschön an Roverin Sarah, die diesen Tag mit organisiert hat und uns begleitete.

In der Gruppenstunde am Dienstag, 4. Juni reflektierten wir unserer Wochenendaktion.

Am 18. und 26. Juni nutzten wir die Aktionswiese wieder fĂŒr verschiedene Geschicklichkeitsspiele. Unter anderen wurde auch wieder die interessante TextĂŒbertragung mit der Verkehrsampel ausprobiert.

Am Dienstag, 2. Juli war unser Leiter Klaus endlich einmal entlastet. Sophia und Marie zeigten uns einige Selbstverteidigungsstrategien, die anschließend in der Praxis durchgefĂŒhrt wurden. Eine total andere Gruppenstunde, die sehr interessant war und sicherlich einen hohen Stellenwert hat.

Die letzte Gruppenstunde vor den Ferien haben wir in lockerer Form gestaltet. Im Gruppenraum gab es natĂŒrlich auch manches SĂŒĂŸes zu naschen. Dabei haben wir alle von unseren FerienplĂ€nen geschwĂ€rmt.

Vom 13. – 20. Juli beteiligten wir uns an unserem Sommerlager in Halvestorf und verlebten dort eine schöne Woche mit vielen interessanten Abwechslungen.

Damit wir nach den Ferien nicht planlos beginnen, haben wir unser Programm fĂŒr die zweite JahreshĂ€lfte 2019 am 13. August schon einmal ausgearbeitet.

Am Sonntag, 18. August fand in der Ferienzeit auf unserer Aktionswiese die Sommerkirche im Pfarrverbund Corvey statt. Wir beteiligten uns als Messdiener und halfen bei der Organisation des besonderen Gottesdienstes.

Nach der Sommerpause beschĂ€ftigten wir uns in der ersten Gruppenstunde am 3. September mit unserem erarbeiteten Programm fĂŒr das zweite Halbjahr 2019. Wie angekĂŒndigt, bekamen wir auch Besuch von Julia, die sich fĂŒr unsere Gruppenarbeit interessierte.

Am Dienstag, 10. September haben wir unsere Familien wieder an der Gruppenstunde teilhaben lassen. Im Pfadfindergarten hatten wir einen kleinen Imbiss vorbereitet und natĂŒrlich gab es auch Schai. Klaus stellte das Programm vor und dankte den Eltern fĂŒr ihre UnterstĂŒtzung unserer Anliegen. Ein besonderes Erlebnis war fĂŒr unsere GĂ€ste die TextĂŒbertragung mit einer Verkehrsampel, an der sich alle beteiligten. Was sie vorher nicht fĂŒr möglich gehalten haben – jetzt waren sie davon ĂŒberzeugt.

In der darauffolgenden Gruppenstunde am 17. September probierten wir einmal eine ganz andere Art der Gruppenstunde aus. Diskussion war angesagt. Aus einer Reihe von vorgeschlagenen Themen loste jeder ein Thema aus und stellte dieses kurz vor. Danach entwickelte sich eine lebhafte und interessante, aber auch disziplinierte Diskussion. Themen waren z.B. Klimaschutz, Mobbing, Diskriminierung, E-Bike und E-Scooter, Rassenhass, FlĂŒchtlingsprobleme und andere. Wir waren uns alle einig, dass dieses nicht die letzte Gruppenstunde dieser Art war.

Am 24. September konnten wir unser Wissen unter Beweis stellen. Verschiedene Wissensspiele kamen hier zum Einsatz.

Bei trockenem Wetter fĂŒhrten wir am 1. Oktober mit zwei Gruppen in Höxter eine Stadtrallye durch. 30 Fragen mussten aus verschiedenen Bereichen beantwortet werden. Dabei erfuhren wir einiges, was wir vorher noch nicht gewusst haben.

Am 6. Oktober haben wir vom Stamm das Erntedankfest wieder ausgerichtet. NatĂŒrlich haben wir Juffis uns daran beteiligt. Es war wieder einmal ein gelungenes Fest. Das zeigte sich bereits schon bei der Feier des Erntedankgottesdienstes in unserer Pfarrkirche, die zu diesem Anlass mal wieder sehr gut gefĂŒllt war.

Am Dienstag, 8. Oktober haben wir zur Gruppenstunde unsere Eltern mit eingeladen. Hier stellten wir unser Wochenendprogramm fĂŒr Paderborn vom 1. – 3. November vor. An diesem Tag hat sich auch Julia im Stamm als neue Pfadfinderin angemeldet.

In der darauffolgenden Gruppenstunde am 29. Oktober war wieder einmal praktisches Geschick und KreativitĂ€t gefragt. Mit entsprechenden Werkzeugen wie Messer, Schaber, Eislöffel und anderen Dingen stellten wir KĂŒrbislaternen her, jeder nach seinen persönlichen Vorstellungen und FĂ€higkeiten.

Am Freitag, 1. November war es soweit. Um 12.00 Uhr haben wir uns am Pfarrheim eingefunden und unser Wochenende in Paderborn gestartet. Alex und Caras Vater haben ihre Autos zur VerfĂŒgung gestellt und nachdem alles eingepackt war starteten wir in Richtung Paderborn. Dort kamen wir um 13.00 Uhr an. Am Pfarrheim von St. Meinolf bekamen wir den SchlĂŒssel ĂŒberreicht, den uns der dortige Pfadfinderstamm zur VerfĂŒgung gestellt hat. Mit dem Stamm St. Meinolf hatten wir im Vorfeld alles bereits besprochen. Nachdem wir unsere Unterkunft in Beschlag genommen und uns hĂ€uslich eingerichtet hatten, stĂ€rkten wir uns mit dem leckeren Kuchen, den Anikas Mutter uns gebacken hat. Danach wanderten wir in die Innenstadt und starteten dort die organisierte GPS Stadterkundung. Ein herzlicher Dank an Alex, der bereits am Donnerstag extra nach Paderborn gefahren war und die nötigen Unterlagen besorgt hat. Um 15.46 Uhr nahmen unsere Leiter Klaus und Alex am Hauptbahnhof unsere Leiterin Anika in Empfang, die ihr Studium in Hannover absolviert und eigens an diesem Wochenende nach Paderborn gereist war. Nach der GPS Stadtbesichtigung machten wir uns wieder auf dem Weg zur Unterkunft und bereiteten das Abendessen vor. Mit verschiedenen Spielen gestalteten wir den Abend und beschlossen mit der Abendrunde den Tag. Am nĂ€chsten Morgen nach der Morgenrunde und dem FrĂŒhstĂŒck mit leckeren Brötchen wanderten wir zum Westerntor und bestiegen den Bus, der uns zum Heinz Nixdorf Museumsforum brachte, dem grĂ¶ĂŸten Computermuseum der Welt. NatĂŒrlich waren schon einige dort aber es gibt auch immer wieder Neues zu entdecken, wie z.B. die Ausstellung der Entwicklung der Weltraumfahrt. Am Schluss fuhren wir wieder in die Innenstadt. Nun konnten wir endlich Schoppen gehen und unser Taschengeld umsetzen. Am Abend besuchten wir zur StĂ€rkung eine Pizzeria und wanderten danach wieder zur Unterkunft, wo wir den Tag mit der Abendrunde beschlossen haben. Am nĂ€chsten Morgen war auch wieder der Tag der Abreise angebrochen. Nach dem kurzen improvisierten FrĂŒhstĂŒck wanderten wir zum Dom und besuchten dort die heilige Messe. NatĂŒrlich haben wir alle unsere Kluft getragen. Wer konnte uns die anschließende DomfĂŒhrung besser erklĂ€ren als unser Leiter Alex, der doch einige Jahre in Paderborn Theologie studiert hat. So beschrieb er viele interessante Dinge, die wir so nicht entdeckt hĂ€tten. Leider mussten wir dort auch Anika verabschieden, die ja wieder mit dem Zug zum Medizinstudium nach Hannover fahren musste. Als wir wieder im Pfarrheim waren, war AufrĂ€umen angesagt. Caras Vater war bereits schon unterwegs um uns abzuholen. Auch Martina aus Paderborn, die uns mit dem Haus vertraut gemacht hat, war wieder eingetroffen um den SchlĂŒssel in Empfang zu nehmen. Mit einem kleinen Geschenk des Dankes verabschiedeten wir uns beim Stamm St. Meinolf und traten die Heimreise an. Ein herzlicher Dank auch an Thorsten, der uns mit dem Auto gefahren hat und an Anikas Mutter fĂŒr den leckeren Kuchen.

Am 5. November war Werken in der Gruppenstunde angesagt. Mit der LaubsĂ€ge sĂ€gten wir Silhouettenbilder aus, die wir zuvor auf Balsaholz aufgezeichnet hatten. Sie wurden mit Sandpapier bearbeitet und anschließend mit schwarzer Farbe besprĂŒht.

In der darauffolgenden Gruppenstunde reflektierten wir noch einmal unser Wochenende in Paderborn. Anschließend fĂŒhrten wir unsere Arbeit an den Silhouetten fort und bearbeiteten die aus Holz bestehenden Grundplatten mit Sandpapier. Dann verleimten wir die ausgesĂ€gten Silhouetten auf den Grundplatten und fertig waren unsere persönlichen Silhouettenbilder.

Die Gruppenstunde am 19. November nutzten wir wieder einmal um bei einer Dorfrallye ehemalige Betriebe, EinkaufslĂ€den, Gastronomie und Sonstiges aus der Vergangenheit aufzuspĂŒren. Unser Weg fĂŒhrte uns ĂŒber die Langestraße, Murrwinkel, Braunschweigerstraße, Allenbergstraße, Johannesstraße, Westfalenstraße und Graßhofstraße wieder zum Pfarrheim. Klaus erklĂ€rte uns unterwegs die gewerbliche Entwicklung unseres Ortes. Eine derart große Vielfalt hĂ€tten wir nicht vermutet.

In der darauffolgenden offenen Gruppenstunde ließen wir es einmal locker angehen mit vorweihnachtlichen ErzĂ€hlungen, Gruppenspielen und natĂŒrlich sĂŒĂŸen Naschereien.

Der Besuch des Weihnachtsmarktes in Höxter stand anstelle der Gruppenstunde am 3. Dezember auf dem Programm. Wir fuhren mit dem Zug und ließen den weihnachtlich funkelnden Glanz der Straßen auf uns wirken. Mit einem heißen GetrĂ€nk und ErdnĂŒssen gestĂ€rkt, beendeten wir gemeinsam am Schluss den Besuch des Weihnachtsmarktes.

In der Gruppenstunde am Dienstag, 10. Dezember dekorierten wir in adventlicher Stimmung unsere neue Friedenslichtkerze.

Die Letzte Gruppenstunde des Jahres verbrachten wir wieder als Kapellentag in der Josephskapelle am Weinberg. Dazu hatten wir auch unsere Familienangehörigen und Bekannte eingeladen. FĂŒr alle 18 Teilnehmer hatten unsere Leiter wieder ein tolles Programm ausgearbeitet. Nachdem Klaus uns die Geschichte der Kapelle und den Zusammenhang mit dem Weinberg erklĂ€rt hat, entzifferten wir den Code des Epigramms im inneren der Kapelle. Danach las uns Anika eine Geschichte von einem glĂ€ubigen Barak vor der wegen seines christlichen Glaubens verhaftet worden war. Der Richter gab ihm eine Chance freigesprochen zu werden, wenn er es schafft aus einem gefalteten Papier mit einem geraden Schnitt ein Kreuz auszuschneiden. Das konnten wir alle einmal probieren und uns so in die Situation des Baraks hineinzuversetzen. Am Ende zeigte uns Klaus die Lösung, mit dem es dem Barak gelungen war freizukommen. Dann konnten wir alle die kleine Glocke im Turm der Kapelle einmal lĂ€uten. Ein musikalisches Ratespiel folgte danach. Klaus spielte uns auf dem Xylophon Teile von Weihnachtsliedern vor, dessen Titel wir erraten mussten. Im Anschluss daran lauschten wir der Weihnachtsgeschichte eines kleinen BĂ€ren, der fĂŒr einen kleinen Jungen zum Engel wurde. Mit Schai und Spekulatius erwĂ€rmten und stĂ€rkten wir uns zum Abschluss des Kapellentages.