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Renovierung unseres Pfadfindergartens

Nach langer Zeit wurde es notwendig, in unserem Pfadfindergarten wieder einige Renovierungen vorzunehmen. So sind wir nun dabei, die defekten Gehwegplatten auszuwechseln und neu zu verlegen. An der Fertigstellung des Ofens wurde weiter gebaut, der Holzunterstand ist vergrößert worden. Ebenfalls wurde der Zaun repariert und entlang des Zaunes Platten verlegt. Die stabilen Rohre die als Fahrradständer dienten wurden entfernt. (Stand: Juli 19)

Ungewohnte Arbeiten in der Coronapandemie

Ja, es ist immer mit viel Arbeit verbunden und wird durchgeführt bei jedem Wetter, unsere Tannenbaumaktion. Alle Pfadfinder sind eingeladen daran teilzunehmen. Viele ausgediente Christbäume werden eingesammelt und an verschiedenen festgelegten Stellen unseres Ortes deponiert. Am Nachmittag nach dem Mittagessen sammeln Pfadis, Rover und Leiter mit Unterstützung vom Förderverein und den Fahrzeugen einiger Landwirte die aufgestapelten Tannen ein und transportieren diese zum Platz des Osterfeuers. Wie in jedem Jahr sind wir auf Freiflächen angewiesen, die uns die Landwirte zur Verfügung stellen können. Das ist wiederum abhängig vom Bestellen der Felder. So ist es in jedem Jahr wieder eine neue Herausforderung.

Immer in der Hoffnung auf schönes Wetter planen wir das Abbrennen des Osterfeuers, dass in mühevoller Arbeit nach alter Tradition in drei Tagen aufgebaut wird. Wenn es dann soweit ist, und die Flammen des Feuers die Kontrolle übernehmen, sind wir nicht allein, denn viele Zuschauer haben sich mittlerweile eingefunden, um die gewaltige Kraft des Feuers zu bewundern. Der helle Schein und die spürbare Wärme erzeugen eine angenehme Atmosphäre bei den Zuschauern. Unsere Freiwillige Feuerwehr ist mit ihren Wehrmännern ebenfalls vor Ort und sorgt stets für größte Sicherheit. Mit Grillwürstchen und Getränken stärken sich die vielen Menschen, die dieses wiederkehrende Ereignis immer wieder bewundern.

Doch in diesem Jahr 2020 ist alles anders. Ein winzig kleiner Virus versetzt Wissenschaftler, Virologen, Ärzte, Krankenhäuser, Gesundheitsämter und viele andere Organisationen in Angst und Schrecken. Viele Menschen sind von diesem Virus angesteckt und viele haben ihre erhoffte Genesung nicht mehr erlebt. Was bleibt ist die ersehnte Entwicklung eines Impfstoffs, der dieses Unheil möglichst schnell beendet.

Auch wir im Stamm sind davon betroffen. Unsere Gruppenstunden ruhen schon seit Mitte März. Davon sind auch alle Stammes-und Gruppenaktivitäten betroffen. Schweren Herzens mussten wir unsere Tannenbäume kostenpflichtig entsorgen. Das bedeutet auch für uns zusätzliche finanzielle Einbußen nicht nur allein vom Ausfall des Osterfeuers. Aber gerade diese gemeinsam erarbeiteten finanziellen Einnahmen sind zur Erhaltung, Reparatur, Neuanschaffung von Lagermaterial, aber auch für Zuschüsse von Stammesaktionen wichtig und notwendig. Hoffen wir auf baldigen Rückgang der Pandemie und Wiederherstellung der Normalität.